Hände weg von dieser teuren und unsinnigen Initiative ohne Nutzen für die Kunden und Kundinnen des öffentlichen Verkehrs
Die Initiative ist teuer und hat keinerlei Mehrwert für die Kunden und Kundinnen des öffentlichen Verkehrs. Weil auch die alternativen Linienführungen mit dem Initiativtext weder verbindlich gesichert werden noch betrieblich und in Bezug auf die Finanzierbarkeit fundiert abgeklärt sind, besteht ein grosses Risiko, dass die Annahme der Initiative zum Aus der wichtigen Durchmesserlinien des Trams in Basel und im schlimmsten Fall zu einem Ende des Trams in der Region.
Dies ist just in der Zeit in die ganze Region über die abschlägige Empfehlung des Berichts Weidmann jammert, ein völlig falsches, ja sogar sehr gefährliches Signal an den Bund.
Was sind Lösungen:
Die Initianten weisen richtigerweise darauf hin, dass das Tramnetz in der Innenstadt entlastet werden sollte. Das ist keine neue Erkenntnis. Vielmehr liegt mit dem Tramkonzept 2030 schon länger ein durchdachtes Konzept vor, das die Innenstadt zwar nicht gänzlich vom Tramverkehr befreit, aber doch mit der Führung einzelner Tramlinien über den Petersgraben und den Claragraben eine Entlastung für die Innenstadt und zusätzliche Netzflexibiltät bietet. Dies unter Beibehaltung einiger direkter Linien in die Innenstadt.
Eine weitere Ergänzung des Netzes mit einer Tramlinie 30 über den Cityring und die Johanniterbrücke würde zudem die Verbindung Bahnhof SBB – Universität – Spital – Bahnhof Bad Bhf. stärken.
Im Gegensatz zur Initiative führen diese Netzergänzungen zu einem Kundennutzen, da sie eine bessere Erschliessung der Universität und des Spitals ermöglichen.
Dieses Konzept muss nun rasch umgesetzt werden.
In der Beilage finden Sie die vollständige Stellungnahme mit einer Begründung unserer Haltung.
Herzlichen Gruss
Thomas Noack
